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by Larissa Klöpfel

 

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu: noch 3 Tage bis Weihnachten und 9 Tage bis 2021.

 

Ich sitze in meiner Küche, die Stadt versinkt im Lockdown und ich stelle fest: das einzige Fieber das ich derzeit verspüre ist das Reisefieber, das immer deutlicher in mir auflodert.

Der Jahreswechsel steht kurz bevor und mir wird klar: ich habe nicht die geringste Ahnung wie sich das kommenden Jahr gestalten wird. Doch in einer Sache bin ich mir sicher: sobald es die Umstände erlauben werde ich schnellstmöglich meinen Rucksack packen und die nächste Möglichkeit nutzen um zu verreisen.

Vermutlich bin ich mit dem Gefühl dass mir bald die Zimmerdecke auf den Kopf fällt, die Wände immer näher rücken, ich jeden Millimeter meiner Wohnung in- und auswendig kenne und ich gefühlt jede Straße in meinem Viertel schon billiarden Mal auf- und ab gelaufen bin derzeit nicht alleine. Doch was kann ich tun?

Gerade in Situationen wie diesen in denen keiner genau weiß wie sich die Zukunft gestalten wird und man gelegentlich das Gefühl von Machtlosigkeit gepaart mit Weltschmerz verspürt hilft es, sich auf bereits bestehende und bewährte Systeme zu verlassen und seine Praxis diesbezüglich zu vertiefen. Der Yoga zählt zu einem dieser Systeme und ich bin mir sicher, dass viele Yogis das letzte Jahr genutzt haben, um sich (noch) intensiver mit ihrer Yogapraxis auseinader zu setzen.

Und was gibt es Schöneres als, so bald wie möglich, diese Praxis und das Reisen miteinander zu verbinden?

Durch Yogatravel & beyond hatte ich bereits letzten Sommer die Möglichkeit gemeinsam mit Petros, Erhard und Vraj sowie einer Gruppe weiterer Yogis nach Kreta zu reisen. Fernab von der Hektik des Jahres 2020 verbrachten wir 10 Tage mit Yoga, Meditation, Kirtan, unzähligen guten Gesprächen, vielen Nachmittagen am Strand, nächtelangem Sterne gucken (und Sternschnuppen sammeln), heftigen Gewittern (und dem ein oder anderen damit verbundenem Abenteuer) und unzähligen wunderschönen Momenten in Pavlos Place in Triopetra. Eine Erfahrung, die ich nie wieder missen möchte und definitiv ein Termin, den ich mir auch fürs kommende Jahr schon wieder fest in meinem Terminkalender markiert habe.  Was das ganze so besonders macht? Die Möglichkeit sich für 10 Tage lang von allem zu lösen, sich auf sich und seine Yogapraxis zu konzentrieren, umgeben von Meer und Bergen mit der Natur zu leben, die Sonne jeden Tag auf und untergehen zu sehen, gemeinsam mit dem Blick über das Meer zu singen und das wunderschöne Gefühl einer Gemeinschaft zu spüren sind nur einige der vielen Dinge, die diese 10 Tage zu so einer unglaublich wertvollen Zeit machen – und sicherlich eine Erfahrung, von der man auch noch lange nach dem Urlaub zehrt.

Ich kann es jetzt schon kaum erwarten wieder ins Flugzeug zu steigen, mit meiner Yogamatte im Handgepäck und der Aussicht auf 10 wundervolle Tage in denen nichts mehr zählt als das, was gerade ist. Und das ist genau gut so.

Bis dahin, happy 2021 und – vielleicht bis bald auf Kreta!

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